Warum „Lebensspiele“?

Liebe Leser,

in diesem Blog möchte ich über Lebensspiele reden. Wahrscheinlich fragen Sie sich: Was ist damit gemeint? Warum verbinde ich überhaupt die beiden Begriffe „Leben“ und „Spiele“?

Viele Menschen sind der Meinung, daß das Leben eine sehr ernste Angelegenheit ist. Daß es mit viel Anstrengung und Mühe verbunden ist, daß es wichtig ist, das eigene Leben gut zu planen und „auf Nummer sicher“ zu gehen. Und sie nehmen dabei in Kauf, daß ihnen ihr Leben wenig oder keinen Spaß macht.

Tatsächlich haben sie in vieler Hinsicht recht: Wenn wir uns auf der Welt umschauen, stellen wir fest, daß es sehr viele Probleme gibt, die gar nicht ernst genug genommen werden können: Kriege, die großes Elend auslösen und Millionen von Menschen auf die Flucht treiben, die Zerstörung unserer Umwelt und damit unserer Lebensgrundlage, Wirtschaftliche Probleme, wie die Eurokriese, die viele Millionen Menschen auf der Welt in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht, und tausende mehr. Vieles ist nicht gut auf der Welt, und es ist offensichtlich, daß dringend Abhilfe geschaffen werden muß.

Jedoch ist es so, daß ein Spiel zwar Spaß machen und gleichzeitig mit einem großen Ernst vorangetrieben werden kann. Wenn Sie mal Schachspieler beobachten oder Profisportler, so werden Sie vermutlich zustimmen, daß Spiel und Ernst keinesfalls notwendigerweise Gegensätze sein müssen. Allerdings sollte ein Spiel zwei wesentliche Kriterien erfüllen: Es sollte tatsächlich „spielerisch“ sein. Also eine Leichtigkeit, die die Spieler trägt und ihnen einen Grund gibt, weiterzumachen. Und es sollte Spaß machen.

Im Leben vieler Menschen scheint es genau an diesen beiden Qualitäten zu fehlen. Es scheint viel mehr Menschen auf der Welt zu geben, die ihr Leben als anstrengend und mühsam empfinden, als solche, die es mit Freude und Leichtigkeit leben.

Woran liegt das?

Ich möchte Sie in diesem Blog auf eine Reise mitnehmen. Auf eine Gedankenspielerei: Ich möchte mit Ihnen die Welt anschauen, als ob das Leben wirklich ein Spiel wäre. Und dabei wollen wir auch schauen, ob es uns gelingt, zu verstehen, warum so vieles auf dieser Welt und – wahrscheinlich – auch in Ihrem Leben, so aussieht, als wäre es gar kein Spiel. Oder ein sehr schlechtes.

Wie sieht es aus? Spielen Sie mit?

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